Jona – Unterwegs im Auftrag des Herrn

„Ich bin immernoch ganz aufgeregt, dabei ist die Hälfte vom Stück schon rum!“

erzählt mir Eliza in der Pause des Kindermusicals „Jona – Unterwegs im Auftrag des Herrn“ das die Evangelische Gemeindejugend Annen, unter der Leitung von Kirchenmusiker Hans Wilfried Richter und Jugendreferentin Christina Weitke, aufführte. Nach sechs Monaten Proben konnten etwa dreißig Kinder und neun Mitarbeiter am Freitag den 22.06. dann Premiere in der Friedenskirche feiern. Am Sonntag den 24.06. durfte Jona sich dann ein weiteres Mal auf den Weg nach Ninive machen, dieses Mal brach er vom Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Rüdinghausen aus auf.: Jona ist ein Prophet, er erhält von Gott den Auftrag in die Stadt Ninive zu ziehen und den Bewohnern zu verkünden, dass Gott sie vernichten wird, sollten sie nicht aufhören zu sündigen, doch Jona will den Auftrag nicht ausführen und flieht über das Meer. Am Ende beider Aufführungen gab es tosenden Applaus für die Darsteller, die sich mit einer Zugabe beim Publikum bedankten.

„Oléoléoléolé“ und „Tooor“ !!!

Jun ’12
28.

Am Donnerstag, den 28. Juni,  lädt die ev. Kirchengemeinde Annen (Friedenskirche / Ardeystr. 234)  zum gemeinsamen „Public Viewing“ ein.

Pfarrer Claus Humbert und Jugendpresbyter Christian Fuchs freuen sich über Jung und Alt und über ein gemeinsames Mitfiebern. Gute Plätze können sich vor der großen Leinwand schon vor Anpfiff gesichert werden. Für das leibliche Wohl zum kleinen Preis ist gesorgt.

„Er hat mir Kraft gegeben und mich froh gemacht; nun kann ich wieder singen. Er hat mir den Sieg geschenkt!“ Psalm 118,14 – Hoffen wir auf ein weitern Sieg.

Eindrücke / Einblicke vom Open-Air Gottesdienst

Eindrücke / Einblicke vom Open-Air Gottesdienst (24.06.2012) Kindergarten „Am Anger“

Gottesgeschenk: Gelegenheit macht Taufe

Erstes Wittener Tauffest an der Ruhr mit 69 Täuflingen
Von Nicole Schneidmüller-Gaiser

WITTEN. „Die Taufe ist ein Gottesgeschenk – nehmen wir es an!“ So warb die Evangelische Kirche von Westfalen im vergangenen Jahr in ihren Gemeinden um Ideen für Tauffeiern der etwas anderen Art. Der Evangelische Kirchenkreis Hattingen-Witten greift diese Aktion auch in diesem Jahr wieder auf. Mit einer ungewöhnlichen Aktion in Witten: Am Sonntag, dem 1. Juli, findet am Schleusenwärterhaus an der Ruhr ein zentrales Open-Air-Tauffest statt. 69 Täuflinge aus 52 Familien sind angemeldet, der Kirchenkreis rechnet mit insgesamt 1000 Teilnehmenden.
Annette Krüger, Synodalpfarrerin im Kirchenkreis, ist von der Resonanz überwältigt: „Nachdem wir die Idee vorgestellt hatten und die ersten Einladungen verschickt wurden, stand das Telefon kaum noch still. Wir sind auf dem richtigen Weg!“ Wir, das ist in diesem Fall die Aktionsgemeinschaft Evangelisch in Witten, an der sich neben den Gemeinden des Kirchenkreises auch die Kreuzgemeinde Witten (SELK) und die Creative Kirche beteiligen. 16 Pfarrerinnen und Pfarrer sowie 100 überwiegend ehrenamtliche Helfer freuen sich nun auf ein fröhliches Tauffest an der Ruhr, bei dem es trotz Feierlichkeit locker und ungezwungen zugehen darf.
Die Taufe ist vielleicht das Familienfest schlechthin. Dazu ein Klischee: Im Garten des freistehenden Hauses spielen ausgelassen die älteren Geschwister und Cousinen, an der langen, gedeckten Kaffeetafel unter den blühenden Obstbäumen sitzt zufrieden die Großfamilie, deren Mitglieder auf das fröhlich glucksende Kleinkind im weißen Kleidchen blicken. Doch so idyllisch wie in Bullerbü ist die Realität selten: Mietswohnungen mit kleinem Balkon, Patchwork-Familien oder Alleinerziehende, die nicht wissen, wie sie vom Lohn ein Fest ausrichten sollen. „Manche Taufe scheitert nicht am Glauben, sondern an den Rahmenbedingungen“, weiß auch Pfarrer Ingo Neserke, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Hattingen-Witten.
Das Jahresthema Gottesgeschenk empfindet der leitende Theologe als willkommene Motivation, sich mit einem der Kernthemen religiösen Lebens zu beschäftigen. „In Hattingen haben wir bereits im vergangenen Jahr ein zentrales Tauffest gefeiert, das nun Pfingsten mit Erfolg wiederholt wurde“, erläutert er die unterschiedliche Herangehensweise der Regionen. „In Witten haben wir uns im Jahr der Taufe inhaltlich und grundsätzlich mit der Taufe beschäftigt – das Fest ist nun ein Resultat daraus, ebenso wie verschiedene neue Glaubenskurse für Erwachsene.“
Denn auch die eigene religiöse Entfremdung spielt eine Rolle, wenn Eltern ihren Nachwuchs nicht mehr wie selbstverständlich zur Taufe anmelden. „Wer nicht oder nicht mehr regelmäßig den Gottesdienst besucht, für den sind viele Rituale fremd – und dadurch entsteht Unsicherheit“, erkennt der Theologe. Die Handlung im Altarraum am Taufbecken, im Visier der kompletten Gemeinde mag da manchem unangenehm sein. Mit der Großveranstaltung, bei der natürlich dennoch jeder Täufling individuell getauft wird, entfällt der Druck – bei der Open-Air-Taufe in Hattingen erreichten die Kirchengemeinden im Vorjahr mehr als 50 Täuflinge und deren Familien.
Nach einem zentralen Gottesdienst um 11.30 Uhr wandern die Familien mit „ihrem“ Pfarrer zu einer der Taufstationen, an denen dann bis zu acht Kinder, Jugendliche und eine Erwachsene getauft werden. Bei gutem Wetter findet eine Taufe tatsächlich in der Ruhr statt; alle anderen Taufstationen verwenden das Ruhrwasser eher symbolisch und füllen die Taufbecken mit normalem Leitungswasser. Nach einem Abschlussgebet sind alle Tauffamilien zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen. „Die WABE übernimmt die Bewirtung der Familien mit Leckereien vom Grill und Salaten, und zahlreiche Geld- und Sachspenden haben uns dabei geholfen, den Tag für die Tauffamilien wirklich kostenlos anbieten zu können.“ Musikalisch umrahmen die Soul Teens unter der Leitung von Miriam Schäfer und verschiedene Posaunenchöre den Tag. Ein Parcours der Sinne soll die Taufe erlebbar machen und Aktionsspielgeräte sorgen dafür, dass es den Kindern nicht langweilig wird.

Ortstermin an der Ruhr: Die Pfarrerinnen und Pfarrer des Evangelischen Kirchenkreises freuen sich auf das erste gemeinsame Freiluft-Tauffest in Witten – und testen schon mal die Verkehrsanbindung durch die Fahrradfähre am Schleusenwärterhaus.
Die Pfarrerinnen und Pfarrer von links nach rechts: Julia Holtz, Holger Papies, Annette Krüger, Wolfram Linnemann, Sabine Maiwald-Humbert, Claus Humbert, Runa Ahl, Jürger Krüger, Michael Dettmann, Heike Oberwelland, Christian Uhlstein und Superintendent Ingo Neserke.

Termine

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Gottesdienst


  • 09:30 Uhr
  • Erlöserkirche, Westfeldstraße 81
  • 11:00 Uhr
  • Friedenskirche, Ardeystraße 234

Gemeindebüro

  • Ardeystr 234
  • Fon
    02302 60530
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